Daten & Fakten

Neubau Hypothekenbank

Bauherr: Nürnberger Hypotheken-bank AG

Ort: Düsseldorf

Generalplanung: pinkarchitektur

Nutzung: Geschäftsgebäude

Wohneinheiten:

Bruttogeschossfläche: 2000 m²

Fertigstellung: 1998

Nürnberger Hypothekenbank, Düsseldorf

Die gesamtheitliche Betrachtung der Ressource Bauwerk war Motivation und Auslöser für eine innovative Umnutzung und Ertüchtigung des Bestandsgebäudes  der Nürnberger Hypothekenbank aus den 1950er-Jahren. Unter weitgehender Beibehaltung der Kubatur wurde das Gebäude entkernt, neu strukturiert und mit eigens entwickelten Fassadenelementen verkleidet.

Da die Auslastung des vorhandenen Tragwerks nahezu erschöpft war, musste die Sanierung ohne zusätzliche Gewichtseintragung erfolgen. Eine modulare Hybridfassade und ein flexibles Ausbausystem im Trocken-/Leichtbau sind Resultate der Systemfindung. Die Low-Tech-Solarfassade besteht aus vorgefertigten Kassettenelementen aus ESG und Holzwolle-Leichtbauplatten, die mit zweiflügeligen, wärmeschutzverglasten Aluminiumfenstern alternieren. Die Grundrisse haben keine vorgegebenen Raumaufteilungen, die geschlossenen Wandscheiben der Fassade bieten Anschlussmöglichkeiten für leichte Trennwandkonstruktionen. Zudem gewährleisten die in der Fassadenebene vor den Geschossdecken verlaufenden, von außen zugänglichen Kabeltrassen Flexibilität bei der Raumnutzung wie auch bei künftiger technischer Nachrüstung.

Ähnliche Projekte