Jahrhunderthalle, Bochum

Revitalisierung und Erweiterung eines Industriedenkmals zu einer flexiblen Spielstätte für experimentellen Tanz und Theater „Montagehalle für Kunst“ Bauherr: LEG Landesentwicklungsgesellschaft NRW GmbH, Dortmund | Generalplanung: pinkarchitektur | Nutzung: Kultur Ruhr GmbH, Gelsenkirchen | Bruttogeschossfläche: 18.000 m² | 1. Preis Wettbewerb | Fertigstellung: 2003 | Deutscher Stahlbaupreis 2004, BDA „Auszeichnung Guter Bauten“ 2004 mit Westpark Bochum, Engere Wahl „Balthasar-Neumann-Preis“ 2004

Ein Industriedenkmal des 19. Jahrhunderts wird zur Spielstätte eines Musik- und Theaterfestivals des 21. Jahrhunderts. Die komplexen Anforderungen an den modernen, zeitgemäßen Veranstaltungsort der Ruhrtriennale erforderten Optimierungen, deren größte Herausforderung bei der Umsetzung darin bestand, die Spielstätte selbst, in ihrer historischen Schönheit, unberührt zu lassen. Die architektonische Idee macht das Unmögliche möglich: Ein nur 20 mm starker Edelstahldraht trägt den Entwurf für den sensiblen Umbau der historischen Jahrhunderthalle in all seinen Raffinessen. Auf fast geheimnisvolle Weise stützt und verbindet ein feines Drahtkonstrukt das neue, gläserne Foyer mit dem historischen Gemäuer der stimmungsvollen Spielstätte.


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